NEU! – Heizungs-Befüllung nach DIN EN 1717

Wer heute noch beim Nachfüllen von Wasser in die Heizungsanlage zum Gartenschlauch greift, der arbeitet nicht etwa nach einer unkomplizierten sondern nach einer absolut unzulässigen Methode. Denn: Mit Inkrafttreten der DIN EN 1717 im August 2011 sind Installationen eigensicher auszuführen und als ständige Anschlüsse zu erstellen. Für die Be- oder Nachfüllung der Heizungsanlage bedeutet dies: Sie darf ausschließlich über Systemtrenner der Bauart BA oder CA erfolgen.

Seit Sommer 2011 wird der Schutz des Trinkwassers in Trinkwasserinstallationen durch die Europäische Norm DIN EN 1717 geregelt. Sie definiert alle Anschlüsse als ständig – der Begriff des „kurzzeitigen Anschlusses“ wird somit komplett eliminiert – und schreibt zudem vor, stets sicherzustellen, dass keine gesundheitsgefährdenden Flüssigkeiten in Trinkwassersysteme gesaugt oder gedrückt werden. Systemtrenner, die die feste Verbindung von Nichttrinkwasser mit der Trinkwasserinstallation gewährleisten, sind somit zur Güteerhaltung zwingend vorgeschrieben. Denn: Fällt bei der Heizungsbe- oder Nachfüllung der Versorgungsdruck unter den Druck der Anlage, verhindern sie zuverlässig, dass Heizungswasser als Träger eines oder mehrerer giftiger Stoffe ins Trinkwasser gelangt. Die Systemtrenner aus dem Hause SYR erfüllen alle Anforderungen der DIN EN 1717 und sorgen zuverlässig für optimale Sicherheit gegen Rückfließen, Rückdrücken und Rücksaugen von Flüssigkeiten bis Kategorie 4 in die Trinkwasserleitung. So können selbst Anlagen mit giftigen Inhaltsstoffen wie Frost- oder Korrosionsschutz bedenkenlos angeschlossen werden.

Bei Missachtung der DIN EN 1717, drohen im Schadenfall hohe Geld- und Haftstrafen.